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Die Weltmarke adidas | Unsere GESCHICHTE

Wir begannen in einer Waschküche und eroberten die Welt. Seit unserer Gründung haben wir große Siege gefeiert, aber auch die eine oder andere Herausforderung gemeistert. Wir haben für die Besten unser Bestes gegeben. Wir haben uns entwickelt und verändert. Wir blicken in die Zukunft, vergessen aber niemals unsere Wurzeln. Dies ist unsere Geschichte.

 

1900 - 1949 DIE ANFANGSJAHRE

Jede große Geschichte hat irgendwo ihren Anfang. Unsere beginnt in einer kleinen Stadt in Mittelfranken. Auf Adi Dasslers erste Tüfteleien in der häuslichen Waschküche folgte 1924 die Eintragung der „Gebrüder Dassler Schuhfabrik“ in das Handelsregister. Damit begründete er seine Mission, jedem Athleten das bestmögliche Produkt für seinen Sport zu bieten. Goldmedaillen in Amsterdam (1928, Lina Radke) und Berlin (1936, Jesse Owens) markieren die ersten Meilensteine – und sind erst der Anfang unserer Geschichte. 

 

1949 - GRÜNDUNGSVATER

Am 18. August 1949 fing Adi Dassler im Alter von 49 Jahren noch einmal ganz von vorne an: Er gründete die „Adi Dassler adidas Sportschuhfabrik“ und nahm mit 47 Mitarbeitern die Produktion in der kleinen Stadt Herzogenaurach auf. Am selben Tag ließ er einen Schuh eintragen sowie das berühmte Markenzeichen der 3-Streifen. Von bescheidenen Anfängen zu weltumspannendem Erfolg, der durch ein Wunder vorangetrieben wurde …

 

1954 - EIN WUNDER IN BERN

Wer hätte gedacht, dass auswechselbare Schraubstollen an außergewöhnlich leichten Fußballschuhen Geschichte schreiben würden? Als die deutsche Nationalmannschaft im WM-Endspiel 1954 gegen die als unschlagbar geltenden Ungarn antrat, gewann sie sehr viel mehr als nur einen Titel. Ihr legendärer Sieg war noch Jahrzehnte später in aller Munde – und machte adidas mit seinem Gründer zu einem bekannten Namen auf allen Fußballplätzen.

 

1967 - KLEIDER MACHEN LEUTE

Was sagt schon ein Name aus? Sehr viel, wenn es um den eines Kaisers geht: Der Trainingsanzug „Franz Beckenbauer“ war das erste Bekleidungsprodukt von adidas und eröffnete dem Unternehmen, das bis dahin nur für Schuhe berühmt war, ein völlig neues Geschäftsfeld. 

 

1968 - DAS VERTRAUEN DER SPORTLER

Wie verdient man Jahrzehnt für Jahrzehnt das Vertrauen der weltbesten Sportler? Mit innovativen Produkten, die sie noch besser machen. Doch das Erfolgsrezept von Adi Dassler hatte eine weitere Zutat: den persönlichen Kontakt. Adi Dassler traf sich mit Sportlern, einige von ihnen kamen sogar nach Herzogenaurach. Er hörte ihnen zu und war ständig auf der Suche nach Verbesserungen oder neuen Erfindungen, mit denen Sportler ihre Leistungen weiter verbessern konnten. Die Besten der Besten haben adidas und seinem Gründer von Anfang an vertraut. Und daran hat sich in den nachfolgenden Jahrzehnten nichts geändert. 

 

1972 - DAS DREIBLATT UND DER OLYMPISCHE GEDANKE

Im Jahr 1972 waren die Augen der Welt auf Deutschland und die Olympischen Spiele in München gerichtet. Rechtzeitig für die Spiele stellte adidas ein neues, zukunftsträchtiges Logo vor: das Dreiblatt. Damals stand es für Leistung. Heute symbolisiert die adidas Originals Kollektion Lifestyle und Straße. Die Zeiten ändern sich, doch Dreiblatt-Qualität bleibt immer beständig.

 

1972 - 1978 DER AUFSTIEG ZU EINEM WAHREN MULTISPORTSPEZIALISTEN

Von Herzogenaurach in die Welt: Im Laufe der Jahre eroberten die 3-Streifen immer mehr Sportarten. Das zeigte sich auch in der Vielfalt der Sportler, die für ihre Leistung auf adidas vertrauten. Neben den üblichen Verdächtigen – darunter die weltbesten Fußballspieler wie die argentinische Nationalmannschaft – erklomm die Bergsteiger-Legende Reinhold Messner in adidas Schuhen immer höhere Gipfel und Kunstturnerin Nadia Comaneci erzielte erstmals eine perfekte 10. 

 

1978 - TOD EINES SCHUHMACHERS

Adi Dassler starb am 6. September, kurz vor seinem 78. Geburtstag. Der Mann, der praktisch im Alleingang die Sportartikelbranche revolutionierte und völlig neue Maßstäbe setzte, hinterließ ein florierendes Unternehmen. Mit ihm endete eine Dassler-Ära, und es begann eine neue: Adi Dasslers Sohn Horst übernahm mithilfe seiner Mutter Käthe das Ruder und arbeitete weiterhin an der Entwicklung des modernen Sport-Marketings.

 

1986 - DIE VERFLECHTUNG VON KUNST UND SPORT

Als die US Hip Hop Band Run DMC ihr Lied “my adidas” veröffentlichte, wollte sie die Situation hart arbeitender Menschen in sozial schwachen Gegenden thematisieren - und ganz einfach die pure Begeisterung für Ihre Sneakers zum Ausdruck bringen. adidas erfuhr erst von dieser Ehrerweisung, als die Band bei einem Konzert vor 40.000 Menschen die 3-Streifen Schuhe in die Luft hielt – einer der Konzertbesucher war adidas Mitarbeiter. Das Lied wurde ein Hit und Run DMC und adidas unvorhersehbare und einzigartige Partner. Dieses Verschmelzen von Kunst und Sport ließ „Street Fashion“ entstehen und verkörpert die Anfänge einer neuen Art für die Sportartikelindustrie zu werben: mit Entertainern und Musikern nämlich.

 

2004 - IMPOSSIBLE? NUR EIN WORT.

In einer der unvergesslichsten Marketingkampagnen in der Geschichte von adidas stellten sich die größten Sportler – darunter David Beckham, Haile Gebrselassie sowie Muhammad und Laila Ali – ihren Ängsten, Niederlagen und Herausforderungen, um dann eins zu beweisen: Impossible is Nothing. Der Slogan drückte die Entschlossenheit aus, allen Hindernissen zum Trotz seine Ziele zu erreichen.

 

2011 - ES KOMMT ZUSAMMEN, WAS ZUSAMMENGEHÖRT

Von der Laufbahn zum Laufsteg, vom Stadion zur Straße – die Marke adidas bietet Bekleidung und Schuhe für jeden Sport, jede Mode und jeden Stil, für Sportler ebenso wie für Fashionistas. Im Jahr 2011 brachte adidas in seiner Kampagne „all in“ (mit Lionel Messi, David Beckham, Katy Perry und Derrick Rose) erstmals Sport, Straße und Style zusammen, und zeigte so der Welt, dass voller Einsatz aus ganzem Herzen die Voraussetzung ist, um wirklich erfolgreich zu sein – ganz gleich, in welchem Bereich. 

 

2015 - 'Creating the New'

Im März 2015 stellten wir den nächsten strategischen Fünfjahresplan für die adidas Gruppe vor. ‚Creating the New‘ lautet unser künftiges Leitprinzip. Durch Sport können wir Leben verändern. Wir möchten die Menschen jeden Tag aufs Neue inspirieren und befähigen, bestmöglich von der Kraft des Sports zu profitieren. Unsere Sportkompetenz übertragen wir auch in die Bereiche Streetwear und Fashion, da Sport eine Einstellung und Lebensweise ist. Alles was wir tun, ist tief im Sport verwurzelt. Im Mittelpunkt von ‚Creating the New‘ stehen unsere Marken, denn sie verbinden uns mit unseren Konsumenten. Daher ist der Erfolg unserer Marken grundlegend für unseren geschäftlichen Erfolg. Mit ‚Creating the New‘ werden wir unseren Konsumenten näher als je zuvor sein. Unser neuer Geschäftsplan basiert auf drei strategischen Säulen:

 

Schnelligkeit: Wir werden das erste wirklich schnelle Sportartikelunternehmen sein, indem wir Konsumentenbedürfnisse zügig erfüllen und interne Entscheidungsprozesse rasch vorantreiben.

 

Städte: Wir haben sechs wichtige Städte ermittelt, in denen wir präsent sein, Marktanteile hinzugewinnen und Trends prägen wollen: New York, Los Angeles, Schanghai, Tokio, London und Paris.

 

Open-Source: Wir werden das erste Sportartikelunternehmen sein, das Sportler, Konsumenten und Partner einlädt, Teil seiner Marken zu sein.

Quelle: adidas Group